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Wissenschaftliche Messungen des russischen Physikers Andrej Wolkow am Großen Samstag 2008

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Andrej Wolkow

 

Ostern 2008 war Professor Andrej Wolkow135 der Leiter eines wissenschaftlichen Experiments, dessen Zweck es war, das Wunder des Heiligen Lichts zu erforschen. Das Unternehmen war von Professor Alexander Moskowski für die Erfor­dernisse eines Dokumentationsfilms orga­ni­siert worden, welcher der Rolle von Wundern in der Religion gewidmet war. Am Karsamstag 2008, gegen 9.00 Uhr morgens, kam Andrej Wolkow mit der entsp­re­chenden Ausrüstung in die Auferstehungskirche. Das hauptsächliche Gerät, das er für seine Messungen benutzte, war ein digitales Oszilloskop – wie rechts abgebildet – verbunden mit einem Laptop, der mit den entsprechenden Daten programmiert war. Es befand sich in einer Entfernung von ca. fünfzehn Metern vom Heiligen Grab und seine Hauptaufgabe war, das Spektrum der elektromagnetischen Wellen in bestimmten Frequenzen aufzuzeichnen. Das Ergebnis seiner Messungen und die Schlüsse, die daraus gezogen wurden, beschreibt er ein Jahr später, am 21. April 2009, in folgendem Interview mit der russischen Zeitung Bepa:

– Andrej Alexandrowitch, warum haben gerade Sie sich daran gemacht, die Natur des Heiligen Lichts zu untersuchen? Gehört das zu Ihrem wissenschaftlichen Untersuchungsfeld?

– Die letzten 12 Jahre habe ich mich mit dem sogenannten Plasma niedriger Temperatur beschäftigt.

– Was ist das?

– Im Zustand des Plasmas befindet sich der größte Teil der kosmischen Materie: die Sterne, die galaktischen Nebel, der Raum zwischen den Sternen. Es ist ein stark ionisiertes Gas… Auf der Erde selbst jedoch ist es ein seltenes Phänomen, das wir erst vor kurzem zu erzeugen gelernt haben... Wenn man nach den zahlreichen Beschreibungen urteilt, ist die Erscheinung des Heiligen Lichts von der Erscheinung von Plasma begleitet, das äußerlich sehr an das Plasma niedriger Temperatur erinnert. Zum Beispiel ist bekannt, dass das Licht für eine gewisse Zeit Hände und Gesicht überhaupt nicht verbrennt. 

– Sind solche Erscheinungen des Plasmas einmalig?

– Selbstverständlich. Im Labor untersuchen wir das Plasma niedriger Temperatur nur im leeren Raum. In der Luft kann es ebenfalls existieren, aber nur unter ganz be­stimm­­ten Bedingungen … und bei sehr hoher Feuch­tigkeit. Aber am Grab des Herrn ist es zu Ostern warm und die Atmosphäre ist trocken, es gibt keine Feuchtigkeit, die die Elektrizität leiten könnte, und es gibt keine Quelle für starke Spannungsunterschiede.136 

 

Nach dem russischen Physiker ist das Phänomen von Plasma, das, wie er annimmt, in der Kirche auftritt, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus völlig unerklärlich und unbegründbar. Der entscheidende Moment für seine Messungen kam zum Zeitpunkt der Erscheinung des Heiligen Lichts, als der Patriarch im Innern des Grabes eingeschlossen war. Die unerwartete Messung wurde um 14:04 mittags aufgezeichnet (15:04 russischer Zeit). Ungefähr zwei Minuten später kam der Patriarch mit dem Heiligen Licht heraus.

Wolkow sagt weiter in seinem Interview:

– Es war einige Zeit vergangen, seit der Patriarch von Jerusalem in die Grabkapelle gegangen war, die Zeremonie begann … Und plötzlich – da! Es wurde eine Änderung des Wellenspektrums aus unbekanntem Grund aufgezeichnet. Das geschah um 15:04. Eine Schwankung – und nichts anderes. Und kurz danach erschien der Patriarch von Jerusalem mit angezündeter Kerze.

– Und was war das für eine Schwankung?

– Elektrische Ladung. Was das ist, von wo das kam, ich weiß es nicht. Später, als ich schon nach Russland zurückgekehrt war, beschäftigte ich mich mit der Dekodierung der aufgezeichneten Radiowellen. Das Verfahren (der Messung) dauerte sechseinhalb Stunden. Eine Messung umfasst an die tausend „Vierecke“. Eine ziemlich anstrengende Arbeit. Aber es stellte sich folgendes her­aus: vor der Erscheinung des Lichts gab es eine elektrische Entladung ... Warum das wichtig ist? Sehen Sie, hier wird ein vollständiges Bild geschaffen. Ich habe schon über die Phänomene des Plasmas gesprochen – sie sind selbst schon ein Wunder, da es in der Kirche nicht die geringste Bedingung für ihre Hervorbringung gibt. Das zweite unerklärliche Geschehen ist das folgende: die elektrische Ladung der Luft ist auch ohne die Geräte offensichtlich – viele fühlen, dass beim Erscheinen des heiligen Lichts sich die Haare auf ihren Händen aufrichten... Und hier erscheint vor uns das letzte Detail, das wir entdeckten, – die Erscheinung des Lichts ist von elektrischer Entladung begle­i­tet. Das bedeutet, dass die Erschei­nung des Lichts ein untren­nbares Teil all jener unglaublichen, vollkommen unerklärlichen Phänomene ist, die von elektrischer Natur sind. Ist das nicht eine Bestätigung für seine wunder­tä­tige Natur?


Andrej Wolkow führt an, dass kurz vor dem Erscheinen des Heiligen Lichts drei unerklärliche Geschehnisse stattfanden und wissenschaftlich aufgezeichnet wurden. Das erste ist die nicht zu begründende Erscheinung des Phänomens von Plasma, welches, wie er sagt, für sich genommen schon ein „Wunder“ ist. Das zweite ist die ebenfalls nicht zu begründende und unerklärliche elektrische Aufladung der Luft in Verbindung mit der Feststellung eines großen Unterschieds elektrischer Spannung. Das dritte ist das Auftreten elektrischer Entladung zum Zeitpunkt der Erscheinung des Heiligen Lichts.
Im April 2012 gab es eine zweite Veröffentlichung der Ergebnisse von Wolkow in einem Artikel der russischen Zeitschrift „Wissenschaft und Religion“ („Наука и религија“). Der Artikel war von Wolkow und vier weiteren russischen Wissenschaftlern verfasst: Alexander Moskovsky, Sergei Soshinskaya, Pavel Florensky und Tatiana Shutova. Wir geben die wichtigsten Stellen dieser Veröffentlichung wieder. Die fünf russischen Wissenschaftler sagen folgendes:
Andrej Wolkow führt an, dass kurz vor dem Erscheinen des Heiligen Lichts drei unerklärliche Geschehnisse stattfanden und wissenschaftlich aufgezeichnet wurden. Das erste ist die nicht zu begründende Erscheinung des Phänomens von Plasma, welches, wie er sagt, für sich genommen schon ein „Wunder“ ist. Das zweite ist die ebenfalls nicht zu begründende und unerklärliche elektrische Aufladung der Luft in Verbindung mit der Feststellung eines großen Unterschieds elektrischer Spannung. Das dritte ist das Auftreten elektrischer Entladung zum Zeitpunkt der Erscheinung des Heiligen Lichts.Im April 2012 gab es eine zweite Veröffentlichung der Ergebnisse von Wolkow in einem Artikel der russischen Zeitschrift „Wissenschaft und Religion“ („Наука и религија“). Der Artikel war von Wolkow und vier weiteren russischen Wissenschaftlern verfasst: Alexander Moskovsky, Sergei Soshinskaya, Pavel Florensky und Tatiana Shutova. Wir geben die wichtigsten Stellen dieser Veröffentlichung wieder. Die fünf russischen Wissenschaftler sagen folgendes:

 

„... Zum ersten Mal in der Geschichte wurde im Moment der Herabkunft des Heiligen Lichts eine starke Radiowelle aufgezeichnet, die aus der Grabkapelle kam... Wir sind in der Beschreibung dieser für die gesamte orthodoxe Welt großartigen Tatsache voran gekommen, da wir einen weiteren Beweis dafür gefunden haben, dass das Wunder des Lichtes eine Tatsache ist und weder Irreführung noch Betrug ist, wie manche glauben möchten …

Messung der Wellenlänge des Spektrums der elektromagnetischen Strahlung bei der Herabkunft des Heiligen Lichts in der Kirche des Allheiligen Grabes.

Im Moment der Herabkunft des Heiligen Lichts verbreiten sich an den Wänden der Kirche Blitze von Licht. Diese Blitze können vom Dach bis zum Fußboden „herabkommen“ und gleichzeitig kleine und große Kerzen anzünden. Wenn man sich diese Daten vor Augen hält, die sowohl durch zahlreiche Zeugnisse wie durch Filmaufnahmen in Zeitlupe belegt sind, können wir annehmen, dass das Anzünden des Heiligen Lichts die Folge einer elektrischen Entladung ist. … Sicher ist, dass der Grund für die Erscheinung der konkreten Entladung an einem konkreten Tag und zu einer konkreten Stunde und an einem konkreten Ort unbekannt bleibt, und die Natur dieses Phänomens sehr viel komplexer ist als ein einfacher Blitz bei einem Unwetter… Das Erscheinen der Blitzlichter an den Kirchenwänden wie auch deren chaotische Bewegung könnten als Lichtglanz des Plasmas von niedriger Temperatur erklärt werden, das als Resultat der großen Differenz zwischen dem Abstand von Dach und Fußboden der Kirche auftritt. Die Wissenschaftler sind mit diesem Phänomen sehr vertraut … Indem wir annehmen, dass das Anzünden des Heiligen Lichts eine Folge einer elektrischen Entladung ist, ist es logisch anzunehmen, dass wir bei der Aufzeichnung des Spektrums der elektromagnetischen Strahlung großer Wellenlänge auch den scharfen Anstieg der Intensität der elektrischen Strahlung mit großer Wellenlänge aufzeichnen können. 

… Es ist eine bekannte Tatsache, dass alle elektronischen Geräte (Computer, Fotoapparate, Mikrophone usw.) spezifische Spektren elektromagnetischer Strahlung besitzen, ihre eigenen charakteristischen Frequenzen; diese liegen entweder im mittleren Frequenzbereich (circa 10-50 kHz) oder im hohen Frequenzbereich (über 100 kHz). Ähnliche Signale lassen sich unmöglich mit einer elektrischen Entladung verwechseln, welche von außergewöhnlich niedriger Frequenz (von 0 bis 10 kHz) ist. 

… Die Messungen und die Aufzeichnung des elektromagnetischen Spektrums fanden am 26. April 2008 statt, am Vortag des Osterfestes, in der Kirche des Heiligen Grabes, fünfzehn bis siebzehn Meter von der Grabkapelle entfernt, von 9:10 vormittags bis 15:35 nachmittags (Ortszeit). Das Spektrum der elektromagnetischen Strahlung wurde jede Minute automatisch im Frequenzbereich von 0-360 kHz aufgezeichnet. Die Wellenform der Strahlung wurde aufgezeichnet und die automatische Nachrechnung ihres Frequenzganges – die Abhängigkeit der Strah­lungsstärke von ihrer Frequenz – wurde durchgeführt. Das Signal, das aufzuzeichnen war, hätte den Anstieg der Amplitude des Signals hervorrufen müssen und den scharfen Anstieg des Niveaus ihres Frequenzganges in niedere Frequenzen (lange Wellenlänge). In der Zeit zwischen 15:04 und 15:08 fand die Herabkunft des Heiligen Lichts statt. Da die Aufzeichnung des Spektrums automatisch war, und der Moment der Erscheinung des Signals auf der Wellenform Bruchteile einer Sekunde dauert, wurde die Erscheinung des Signals in der Kirche nicht bemerkt. Bei der nachfolgenden Analyse jedoch wurden drei Lichtblitzerscheinungen auf dem Spektrum der elektromagnetischen Spannung festgestellt, die als Spektralsignale der Spannung von großen Wellenlängen gedeutet werden können, d.h. als Zeichen elektrischer Entladung. Zum Vergleich wollen wir die Wellenform des Signalhintergrundes betrachten, der dort einige Minuten zuvor aufgezeichnet wurde. 

135._PALMO1 135._PALMO2
Links: Die Signale der elektromagnetischen Strahlung in niedriger Frequenz. Rechts: Der Anstieg der Amplitude auf der Wellenform (Punkt A) und der Anstieg des Frequenzganges (Punkt B), aufgezeichnet im Moment der Herabkunft des Heiligen Lichts.

 Es besteht kein Zweifel, dass die Erscheinung dieses Signals durch eine elektrische Entladung hervorgerufen wurde. … Auf der Grundlage der oben genannten Messungen können wir schließen, dass im Moment der Herabkunft des Heiligen Lichts eine oder mehrere ziemlich starke elektrische Entladungen stattfinden, die offensichtlich den Grund dafür bilden, dass die Kerzen angezündet werden. Die Quelle der Akkumulation des elektrischen Potentials großer Leistung ist nicht festgestellt. Wie jede wissenschaftliche Hypothese hat auch diese Hypothese ihr Daseinsrecht, aber sie muss überprüft werden. Deshalb wäre es besonders wünschenswert, wenn die Untersuchung der Phänomene, die das Heilige Licht begleiten, auf einem noch höheren technologischen Niveau und auf jährlicher Basis fortgesetzt würde“. 

Die fünf russischen Wissenschaftler machen deutlich, dass zur Stunde der Herabkunft des Heiligen Lichts drei eindeutige Lichtblitze im Spektrum der elektromagnetischen Spannung aufgezeichnet wurden, welche als Erschei­nungen elektrischer Entladungen wahrgenommen wurden. Trotzdem, wie sie selbst unterstreichen, müssen ähnliche Messungen auch durch andere Wissenschaftler die Ergebnisse bestätigen. Die Forschung von Andrej Wolkow ist von höchstem Interesse und bildet einen vollkommen anderen Zugang zum Wunder des Heiligen Lichts, rein wissenschaftlich. Die Ergebnisse seiner Messungen sind, wie er selbst sagt, „eine Bestätigung der wunderbaren Natur des Phänomens“. Wir wollen nun zum zweiten Teil unserer Berichte kommen und uns wieder auf unsere Zeitreise begeben. Wir befinden uns am Beginn des 12. Jahrhunderts und unsere Reise wird fortgesetzt mit dem deutschen Historiker Albert von Aachen.

 

Einzelnachweise:

1. Das Nationale Forschungszentrum von Russland "Kurtschatow-Institut" befindet sich in Moskau und bildet das Spitzen-Zentrum für Wissenschaft und Forschung des Landes. Schon seit 1955 war es das wichtigste Zentrum für Arbeiten auf dem Gebiet der thermodynamischen Reibung und Plasmaphysik. 1991 wurde das Kurtschatow-Institut aufgewertet und in das Nationale Forschungszentrum von Russland umgewandelt. Es ist heute eines der wichtigsten Forschungszentren der Welt.

2. Zeitung Vera, 21. April 2009: "Wir haben ein Oszilloskop Typ Velleman amerikanischer Herstellung gekauft", sagt Wolkow, "und bald darauf brachte man uns das gleiche aus Amerika, aber von besserer Qualität. Wir haben es verbessert, eine empfindliche Antenne angebracht und einen speziellen Schutz für den statischen Druck, um stellenweise auftretende Geräusche zu vermeiden. Dann haben wir dieses Gerät unter sehr verschiedenen Bedingungen ausprobiert, bei Konzerten, während eines Gewitters. Das hat uns fast zwei Monate gekostet und wir haben es gerade noch geschafft, für die Reise vorzubereitet zu sein; am 24. April war ich schon in Jerusalem. Und am 26. April war Ostern".

 
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